Winterfest ist kein Etikett, sondern ein Aufbau
„Ganzjährig bewohnbar“ steht in fast jedem Prospekt. Prüfbar wird es erst, wenn jemand die Schichten aufzählt. Hier stehen sie – von der Stahlkonstruktion bis zur Innenverkleidung.
Der Wandaufbau, Schicht für Schicht
Die tragende Ebene ist ein geschweißter Stahlrahmen mit Korrosionsschutz, nicht ein Holzrahmen. Darauf folgen Windsperre, 20 cm Mineralwolle KNAUF mit λD 0,035 W/mK, Dampfbremse und die Innenverkleidung. Boden, Wände und Dach bekommen dieselbe Dämmstärke – ein Detail, das viele Hersteller beim Boden weglassen, obwohl gerade dort im Winter die Wärme verschwindet.
- ✓Stahlrahmen mit Korrosionsschutz, Unterboden mit Blech verkleidet
- ✓20 cm Mineralwolle KNAUF (λD 0,035 W/mK) in Boden, Wand und Dach
- ✓Dampfbremse innen, Windsperre außen, zusätzliche Feuchtigkeitssperre
- ✓Kunststofffenster mit 3-fach-Verglasung und 80 mm Bautiefe
Heizung: Fußboden plus Klimaanlage
Elektrische Fußbodenheizung mit 80 W/m² liegt in jedem Raum und wird über Raumthermostat oder App gesteuert. Im Winter arbeitet sie mit der Klimaanlage (3,2 kW, mit Heizfunktion) zusammen – die Wärmepumpe übernimmt die Grundlast, die Fußbodenheizung sorgt für warme Füße und schnelle Reaktion. Diese Kombination ist auf mobile Bauweise ausgelegt, nicht aus dem Massivhaus übernommen.
U-Werte und Nachweise
Die U-Werte der Außenbauteile gehören in den Bauantrag, nicht in eine Werbebroschüre – wir geben sie deshalb schriftlich mit dem Bauantrag-Paket heraus, zusammen mit der Bauteilbeschreibung und den Statik-Unterlagen. Wenn Ihr Bauamt eine Prüfung durch einen in Deutschland zugelassenen Ingenieur verlangt, organisieren wir das auf Wunsch über Partner.
TÜV Rheinland EN 1647
Auf Wunsch zertifizieren wir das Haus nach EN 1647 durch TÜV Rheinland. Für Campingplatzbetreiber ist das oft wichtiger als jede Dämmzahl, weil sie gegenüber ihrer Behörde eine Zulassung vorlegen müssen. Die Zertifizierung ist eine Option, kein Serienbestandteil – sie wird pro Haus beauftragt.
Noch Fragen zu Ihrem Fall?
Schreiben Sie uns Ihre Postleitzahl und die geplante Nutzung – dann bekommen Sie eine konkrete Antwort statt einer allgemeinen.
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Häufige Fragen
- Ist das Mobilheim wirklich ganzjährig bewohnbar?
- Ja. 20 cm Mineralwolle in Boden, Wänden und Dach, 3-fach-verglaste Fenster, Fußbodenheizung in allen Räumen und Klimaanlage mit Heizfunktion. Das ist die Dämmung eines Wohnhauses, nicht eines Wohnwagens.
- Brauche ich eine Baugenehmigung?
- Auf einem Campingplatz mit entsprechender Widmung in der Regel nicht. Auf einem Privatgrundstück zum Dauerwohnen fast immer. Wir liefern das Bauantrag-Paket auf Deutsch – die Entscheidung trifft Ihr Bauamt.
- Was kostet der Transport nach Deutschland?
- Festpreis nach Postleitzahl, vor dem Kauf. Referenz: 1.500 km nach Westkapelle (NL) für 3.600 €. Wir fahren selbst, mit Genehmigungen und Begleitfahrzeugen.
- Kann ich das Haus vorher sehen?
- Ja, in der Produktion in Białystok nach Termin, oder per Video-Rundgang.
- Ist es ein Fertighaus oder ein Mobilheim?
- Beides, je nach Fahrwerk: mit Achsen und Rädern ein Mobilheim, als Flat-Floor auf Fundament ein Modulhaus. Die Umrüstung ist später möglich.
- Zahle ich deutsche Mehrwertsteuer?
- Als Privatkunde: ja, 19 %, ausgewiesen auf der Rechnung. Als Unternehmen mit USt-IdNr.: Rechnung ohne MwSt. (Reverse-Charge).


